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Gemeinsam für ein besseres Gesundheitssystem!

28.11.2026 Bundesweite Demonstrationen

28.11.2026 Bundesweite Demonstrationen

Unsere Forderungen

Um ein gerechtes und zukunftsfähiges Gesundheitssystem in Deutschland zu schaffen, sind tiefgreifende Veränderungen unerlässlich. Diese Forderungen bilden das Fundament unserer Vision für eine Versorgung, die den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellt.

1. Mehr Respekt und Wertschätzung für alle Beschäftigten

Menschen, die sich beruflich oder ehrenamtlich für andere einsetzen, verdienen Anerkennung, Respekt und gesellschaftliche Wertschätzung. Viel zu häufig werden ihre Leistungen als selbstverständlich angesehen, während ihre Belastungen, ihre Verantwortung und ihr persönlicher Einsatz zu wenig Beachtung finden.
Wir fordern:

  • Mehr gesellschaftliche Anerkennung für alle Beschäftigten und Ehrenamtlichen im Gesundheitswesen, Rettungsdienst und Katastrophenschutz.
    Respekt gegenüber allen Berufsgruppen, unabhängig von Ausbildung, Qualifikation, Position oder Tätigkeitsbereich.
    Die gleichwertige Anerkennung auch der Menschen, die häufig im Hintergrund arbeiten, darunter Hauswirtschaft, Reinigung, Logistik, Technik und Verwaltung.
    Einen respektvollen Umgang zwischen Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Beschäftigten, Führungskräften und politischen Entscheidungsträgern.
    Eine stärkere öffentliche Wahrnehmung der Verantwortung und der Leistungen von Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten, Rettungsdienstpersonal, medizinischen Fachberufen, Auszubildenden und ehrenamtlichen Helfenden.
    Eine Unternehmenskultur, in der Engagement nicht ausgenutzt, sondern anerkannt und unterstützt wird.
    Unsere Überzeugung: Ein funktionierendes Gesundheitssystem braucht Menschen, die sich wertgeschätzt fühlen. Respekt darf keine Ausnahme sein, sondern muss zum Alltag gehören.

2. Bessere und menschenwürdige Arbeitsbedingungen

Viele Beschäftigte im Gesundheitswesen arbeiten unter hohem Zeitdruck, tragen große Verantwortung und müssen täglich mit personellen Engpässen umgehen. Wenn zu wenig Personal für zu viele Aufgaben zur Verfügung steht, leiden sowohl die Beschäftigten als auch die Qualität der Versorgung.
Wir fordern:

  • Eine bedarfsgerechte und ausreichende Personalausstattung, die sich an den tatsächlichen Anforderungen und dem Versorgungsbedarf orientiert. Faire, verlässliche und planbare Arbeitszeiten, die eine bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben ermöglichen.
    Dienstpläne, die möglichst frühzeitig feststehen und die notwendige Erholung zwischen den Einsätzen und Schichten gewährleisten.
    Eine wirksame Reduzierung von Überlastung, chronischem Zeitdruck und dauerhaftem Personalmangel.
    Ausreichend Zeit für die Versorgung, Betreuung und Begleitung von Patientinnen und Patienten.
    Die konsequente Beachtung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie Maßnahmen zur Vorbeugung körperlicher und psychischer Überlastung.
    Eine angemessene Anerkennung der besonderen Verantwortung, Belastung und fachlichen Anforderungen der jeweiligen Tätigkeiten.
    Arbeitsbedingungen, die es ermöglichen, den eigenen Beruf langfristig gesund und motiviert auszuüben.
    Einen besseren Umgang mit Beschäftigten, die auf Missstände, Überlastung oder Sicherheitsprobleme aufmerksam machen.
    Unsere Überzeugung: Gute Versorgung ist nur möglich, wenn auch die Menschen, die sie leisten, gute Arbeitsbedingungen haben. Beschäftigte dürfen nicht dauerhaft über ihre Belastungsgrenzen hinaus arbeiten müssen, damit ein System funktioniert.

3. Eine zuverlässige und nachhaltige Finanzierung des Gesundheitswesens

Ein leistungsfähiges Gesundheitssystem benötigt eine solide finanzielle Grundlage. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Rettungsdienste und weitere Einrichtungen müssen über die notwendigen Mittel verfügen, um Personal, Infrastruktur, Ausbildung und moderne Ausstattung sicherzustellen.
Wir fordern:

  • Eine langfristig verlässliche Finanzierung, die den tatsächlichen Bedarf an medizinischer und pflegerischer Versorgung berücksichtigt.
    Ausreichende finanzielle Mittel für Personal, damit notwendige Stellen geschaffen und dauerhaft besetzt werden können.
    Eine angemessene Finanzierung der Aus-, Fort- und Weiterbildung in sämtlichen relevanten Gesundheitsberufen.
    Eine bedarfsgerechte Ausstattung mit Fahrzeugen, medizinischen Geräten, Verbrauchsmaterialien und technischer Infrastruktur.
    Eine nachhaltige Finanzierung von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen and weiteren wichtigen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung.
    Die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung, auch in ländlichen Regionen.
    Eine verlässliche Finanzierung des Rettungsdienstes und des Bevölkerungsschutzes, damit notwendige Strukturen erhalten und weiterentwickelt werden können.
    Mehr Planungssicherheit für Einrichtungen, Träger, Beschäftigte und ehrenamtlichen Organisationen.
    Transparente und nachvollziehbare Entscheidungen darüber, wie öffentliche Mittel eingesetzt werden und welche Auswirkungen sie auf die Versorgungsqualität haben.
    Unsere Überzeugung: Gesundheit darf nicht allein unter kurzfristigen finanziellen Gesichtspunkten betrachtet werden. Eine zuverlässige Versorgung benötigt langfristige Planung, ausreichende Ressourcen und verantwortungsvolle Investitionen.

4. Weniger Bürokratie und mehr Zeit für Menschen

Dokumentation, Verwaltung und gesetzliche Vorgaben sind in vielen Bereichen notwendig. Allerdings darf Bürokratie nicht dazu führen, dass immer weniger Zeit für die eigentliche Aufgabe bleibt: die Versorgung, Betreuung und Unterstützung von Menschen.
Wir fordern:

  • Den Abbau unnötiger und doppelter Dokumentationspflichten, ohne dabei Patientensicherheit, Qualität oder rechtliche Anforderungen zu gefährden.
    Eine Überprüfung bestehender Verwaltungsprozesse auf ihren tatsächlichen Nutzen.
    Eine Vereinfachung von Antrags-, Abrechnungs- und Genehmigungsverfahren.
    Eine bessere digitale Infrastruktur, die Arbeitsabläufe tatsächlich erleichtert, statt zusätzliche Arbeit zu verursachen.
    Die Vermeidung mehrfacher Datenerfassungen und unnötiger Schnittstellen zwischen verschiedenen Systemen.
    Eine stärkere Einbindung der Beschäftigten bei der Gestaltung neuer Dokumentations- und Verwaltungsprozesse.
    Verständliche, einheitliche und praxistaugliche Vorgaben.
    Mehr Vertrauen in die fachliche Kompetenz der Menschen, die täglich in der Versorgung arbeiten.
    Eine stärkere Ausrichtung bürokratischer Prozesse an ihrem konkreten Nutzen für Patientinnen und Patienten sowie für die Sicherheit der Bevölkerung.
    Unsere Überzeugung: Dokumentation muss der Qualität und Sicherheit dienen. Sie darf nicht zum Selbstzweck werden. Die Zeit der Beschäftigten soll möglichst dort ankommen, wo sie gebraucht wird: bei den Menschen.

5. Stärkere Ausbildung, bessere Förderung / sichere Zukunftsperspektiven

Das Gesundheitswesen ist auf qualifizierte und motivierte Nachwuchskräfte angewiesen. Auszubildende und Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sind ein wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Versorgung. Sie brauchen gute Ausbildungsbedingungen, kompetente Anleitung und eine realistische Perspektive für ihre berufliche Zukunft.
Wir fordern:

  • Eine hochwertige, praxisnahe und verlässliche Ausbildung in allen Gesundheits-, Pflege-, Rettungsdienst- und medizinischen Fachberufen.
    Ausreichend qualifizierte Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sowie genügend Zeit für eine gute Anleitung.
    Eine bessere Begleitung von Auszubildenden und Studierenden während ihrer praktischen Einsätze.
    Einen respektvollen Umgang mit Nachwuchskräften und die konsequente Vermeidung von Ausnutzung als Ersatz für reguläres Personal.
    Faire Ausbildungsbedingungen und transparente Anforderungen.
    Eine stärkere Förderung von Fort- und Weiterbildungen sowie beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten.
    Attraktive Arbeitsbedingungen, damit qualifizierte Fachkräfte langfristig im Beruf bleiben.
    Eine bessere Zusammenarbeit zwischen Ausbildungsstätten, Schulen, Hochschulen und Einrichtungen der praktischen Versorgung.
    Mehr gesellschaftliche Sichtbarkeit und Anerkennung für die unterschiedlichen Berufsbilder im Gesundheitswesen.
    Eine langfristige Personalplanung, die den zukünftigen Bedarf berücksichtigt und rechtzeitig auf den Fachkräftemangel reagiert.
    Unsere Überzeugung: Nachwuchsförderung beginnt nicht erst nach der Ausbildung. Wer heute gute Fachkräfte gewinnen und morgen eine sichere Versorgung gewährleisten will, muss bereits heute in die Menschen investieren, die diese Zukunft gestalten.

6. Stärkung des Katastrophenschutzes und des Ehrenamts

Bei Großschadenslagen, Naturkatastrophen, schweren Unfällen und anderen Krisen ist die Gesellschaft auf einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz angewiesen. Ein wesentlicher Teil dieser Strukturen wird von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern getragen, die neben Beruf, Ausbildung und Familie Verantwortung übernehmen.
Wir fordern:

  • Eine verlässliche und langfristige Finanzierung der Strukturen des Katastrophenschutzes und der ehrenamtlichen Gefahrenabwehr.
    Eine bedarfsgerechte Ausstattung mit Fahrzeugen, Schutzkleidung, medizinischem Material, Kommunikationstechnik und weiterer notwendiger Ausrüstung.
    Ausreichende und regelmäßige Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für ehrenamtliche Einsatzkräfte.
    Verlässliche Rahmenbedingungen für die Freistellung von Helferinnen und Helfern bei Einsätzen, Übungen und notwendigen Ausbildungen.
    Einen besseren Schutz vor beruflichen und finanziellen Nachteilen, die durch ehrenamtliches Engagement entstehen können.
    Eine stärkere Unterstützung der Hilfsorganisationen und ihrer örtlichen Strukturen.
    Eine bessere Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Katastrophenschutzbehörden und weiteren beteiligten Stellen.
    Eine konsequente Vorbereitung auf länger andauernde Krisen und außergewöhnliche Einsatzlagen.
    Eine stärkere Berücksichtigung des Bevölkerungsschutzes bei politischen Entscheidungen und langfristigen Investitionen.
    Eine größere gesellschaftliche Anerkennung für Menschen, die ihre Freizeit einsetzen, um anderen in Notlagen zu helfen.
    Unsere Überzeugung: Katastrophenschutz darf nicht erst dann Aufmerksamkeit erhalten, wenn eine Krise eingetreten ist. Eine sichere Gesellschaft braucht vorbereitete Strukturen, gut ausgebildete Einsatzkräfte und verlässliche Unterstützung – im Haupt- und Ehrenamt.

Werde Teil der Bewegung für ein gerechteres System. Gemeinsam können wir den Wandel im Gesundheitswesen bewirken.

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